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Reformation auf dem Weg
Menschen verändern die Eine Welt

William Carey

· Indien · 1761 - 1834
Bild William Carey
Bibel, Pandits und Bengali
Weltkarte - Indien

Überall in Indien wird der Name des baptistischen Missionars und Bibelübersetzers William Carey hochgehalten. Carey gilt als eine zentrale reformatorische Gestalt dieses Kontinents, weil er im Jahre 1808 den Grundstein für die erste christliche Universität Indiens legte, das Serampore College in der Nähe von Kalkutta. Noch heute befindet sich dort der Sitz der Dachorganisation aller indischen kirchlichen Hochschulen (Senate of Serampore College).

Carey gründete 1872 die Baptist Missionary Society in Northampton, Grossbritannien. Um 1800 ließ sich Carey in der dänischen Kolonie Serampore nördlich von Kalkutta nieder, wo er gemeinsam mit zwei weiteren Missionaren, William Ward und Josua Marshman, das „Serampore Trio“ bildete.

Die Arbeit dieser drei Männer in der Serampore Mission strahlte auch in weitere asiatische Nachbarländer aus (Burma, Nepal, Assam, China etc.). Selber kundig in ca. 40 asiatischen Sprachen, schaffte es Carey, mit seinem Team und einheimischen Sprachassistenten (pandits) über 35 Bibelübersetzungen bzw. Teilübersetzungen anzufertigen und mit seiner erstmals in Indien eingeführten Druckerpresse auch als Buch herauszubringen. Auf die Schriftsprache des Bengali, die er als Erster übersetzte, hatte er ebenso maßgeblichen Einfluss wie auf die Entwicklung von Bildung für Jungen und Mädchen, die Menschenrechte von Frauen (Verbot der Witwenverbrennung) und der Förderung der Botanik.

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