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Reformation auf dem Weg
Menschen verändern die Eine Welt

Sarah Chakko

· Indien · 1905 - 1954
Portrait Sarah Chakko
Pionierin der Frauenbildung in Indien
Weltkarte - Indien

Sarah Chakko war eine bedeutende indische Christin, die als Mitglied der syrisch-orthodoxen Kirche als erste Frau 1951 in den Vorsitz des Ökumenischen Rats der Kirchen gewählt wurde.

Ihr kurzes Leben widmete sie dem Einsatz für die Zusammenarbeit der verschiedenen christlichen Konfessionen und der Stärkung der Frauen. Hineingeboren in die indische Kultur und zugleich in die christliche Kirche verband sie stets beide Welten miteinander. Sie schloss ihr Studium in Geschichte und Ökonomie in Madras erfolgreich ab und unterrichtete nebenbei selbst Mädchen an einer Oberschule.

Nach dem weiteren Studium der Erziehungswissenschaft in Chicago, erhielt Sarah Chakko 1943 den Ruf an das Isabella-Thoburn-College in Lucknow in Nordindien, dessen Direktorin sie später auch wurde. Sie förderte dort die Erziehung und Schulung junger indischer Frauen zu verantwortungsvollen und engagierten Christinnen und Inderinnen.

Neben ihrer Unterrichtstätigkeit engagierte sich Sarah Chakko sowohl beim Christlichen Studenten-Weltbund als auch bei der Ökumenischen Frauenbewegung. So wird nicht nur ihr mitreißender Vortrag über „Die Partizipation der Frauen in der christlichen Mission“ auf der ersten Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen 1948 in Amsterdam in Erinnerung bleiben, sondern vor allem ihre herzliche und packende Persönlichkeit.

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