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Reformation auf dem Weg
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Ludwig Ingwer Nommensen

· Indonesien · 1834 - 1918
Portrait Ludwig Ingwer Nommensen
Von Nordstrand nach Sumatra – ein Leben für die Batak
Weltkarte - Indonesien

Ludwig Nommensen wurde im Jahr 1834 auf der Hallig Nordstrand in Nordfriesland geboren. Ein schwerer Unfall in seiner Kindheit, bei dem er fast seine Beine verlor, sich aber wieder erholte, bestärkte ihn in dem Beschluss, Missionar zu werden.

Er wurde im Seminar der Rheinischen Mission in Wuppertal-Barmen ausgebildet und lebte ab 1862 auf Sumatra. Finstere Geschichten kursierten über das Volk der Batak auf Sumatra, mit dem er arbeiten wollte. Nommensen aber konnte ohne Angst das Leben und die Kultur der Batak genau kennenlernen. Vor allem seine Sprachkenntnisse verschafften ihm Respekt, er übersetzte das Neue Testament in die Sprache der Batak. Außerdem gründete er Schulen und überzeugte mit viel Geduld und Freundlichkeit Eltern davon, dass es für die Kinder gut wäre, zur Schule zu gehen.

Auch sein einfaches, medizinisches Grundwissen erleichterte es ihm, mit den Menschen Kontakt aufzunehmen und unter ihnen zu wohnen und zu arbeiten. In den 56 Jahren seiner Arbeit unter den Batak wurde er mehr und mehr als einer von ihnen angesehen und erwarb sich schließlich ein sehr hohes Ansehen.

Als er im Jahr 1918 starb, zählte die von ihm gegründete Toba-Batak-Kirche bereits 180.000 Mitglieder. Heute ist sie die größte protestantische Kirche in Südostasien. Bis heute wird Nommensen in Indonesien sehr verehrt und sein Andenken in Ehren gehalten.

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