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Reformation auf dem Weg
Menschen verändern die Eine Welt

Karl Gützlaff

· China und Korea · 1803 - 1851
Historische Zeichnung Karl Gützlaff
Chinese werden um des Evangeliums Willen
Weltkarte - China und Korea

In der kleinen Stadt Pyritz, unweit von Stettin in Pommern, kam er 1803 zur Welt: Karl Gützlaff . Der Sohn eines Schneiders interessierte sich für Geographie und Sprachen, wollte aber auch seinem starken, brennenden Glauben Ausdruck geben und ihn unter fern lebenden Menschen verbreiten.

In Berlin und Rotterdam ließ er sich zum Missionar ausbilden und studierte Sprachen. Zunächst reiste er nach Indonesien, später war er auch auf der Insel Bintan vor Singapur und in Thailand. Ungewöhnlich groß war vor allem sein Sprachtalent. Schon bald hatte er die Bibel ins Siamesische übersetzt, weitere Übersetzungen und Neuübersetzungen in andere asiatische Sprachen folgten.

Als er nach Macao, Shanghai und auch nach Korea kam, reiste er schon nicht mehr im Auftrag einer Missionsgesellschaft, sondern auf eigene Faust. Er beherrschte viele chinesische Dialekte, die ihm Reisen ins Innere Chinas möglich machten. Seine Arbeit konnte er häufig durch Dienste als Dolmetscher für die britische Kolonialmacht finanzieren. Wieder und wieder kamen ihm seine hervorragenden Sprachkenntnisse zugute. Sprachen waren wie ein Eingangstor zu seiner neuen Identität: Gützlaff wurde nun aus eigener Überzeugung Chinese, trug die traditionelle Kleidung und gab sich einen chinesischen Namen. Nur auf diese Weise konnte er seinem großen Anspruch gerecht werden, die Menschen in Asien mit dem Glauben an Christus bekannt zu machen. Diese Haltung verlangte er auch von den Missionaren, die er ausbildete und aussandte. Auf einer Europareise ab 1848 warb er für Unterstützung für seine Arbeit. Seine Reiseberichte und Schilderungen über Asien wurden in Europa hoch geschätzt. Im Jahr 1851 starb er – sein Grab in Hongkong wird bis heute in Ehren gehalten.

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