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Reformation auf dem Weg
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James „Diego“ Thomson

· Latein- und Mittelamerika · 1788 - 1854
Portrait James „Diego“ Thomson
Gott spricht auch Quechua, Aymará und Nahuatl
Weltkarte - Latein- und Mittelamerika

James Thomson, in Lateinamerika bekannter als Diego Thomson, setzte sich sein Leben lang für Bildung und die Übersetzung der Bibel in verschiedenste Sprachen ein. 1788 in der kleinen Hafenstadt Creetown in Schottland geboren, studierte Thomson Medizin und Theo logie. Sein Interesse galt vor allem pädagogischen Fragen.

1818 reiste er im Auftrag der British and Foreign School Society nach Argentinien, um dort für die Bibel zu werben und das Lancaster Schulsystem des wechselseitigen Unterrichtens zu etablieren. Er war mit dem Modell so erfolgreich, dass er auch nach Uruguay, Chile, Peru und Großkolumbien eingeladen wurde und in dieser Aufgabe bis 1824 in Lateinamerika arbeitete.

Neben der Einrichtung von Schulen lagen dem Baptisten Thomson Bibelübersetzungen in verschiedenen indigenen Sprachen am Herzen. Er selbst übersetze während seiner Zeit in Peru das Neue Testament ins Quechua. Auch nach seiner Rückkehr nach Mittelamerika 1827 trieb er mit Hilfe von Freunden und Mitarbeitern erste Übersetzungen u.a. in Aymará und mehreren mexikanischen Sprachen (1827–1830) voran. Eine dritte Säule seiner Arbeit war die Missionsarbeit. So wurde Thomson 1839 während eines Aufenthaltes in Kanada (1838–1842) zum Mitbegründer der französisch-kanadischen Missionsgesellschaft.

Nach weiteren Auslandsaufenthalten in Mexiko, der Karibik und Spanien verstarb Thomson 1854 in London. Dank seiner Bemühungen wurde 1855, einige Monate nach seinem Tod, die Spanische Evangelisationsgesellschaft gegründet.

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