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Reformation auf dem Weg
Menschen verändern die Eine Welt

Hermann Gottlieb Dohms

· Brasilien · 1887 - 1956
Portrait Hermann Gottlieb Dohms
Nicht brasilianisch, nicht deutsch - aber Kirche Jesu Christi
Weltkarte - Brasilien

Hermann Gottlieb Dohms wurde 1887 in Sapiranga im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul als Sohn deutscher Auswanderer geboren. Für seine theologische Ausbildung ging er nach Europa und studierte in Halle, Leipzig und Basel. Nach seiner Rückkehr wurde er einer der ersten lutherischeren Pastoren in Cachoeira do Sul im Süden Brasiliens.

1921 gründete er das evangelische Proseminar und wurde Präses der Lutherischen Synode. Im Jahr 1946 zählte er zu den Mitbegründern der Theologischen Hochschule in São Leopoldo und lehrte dort Systematische Theologie. Dohms spielte eine große Rolle bei der Neufindung der Identität deutschstämmiger Lutheraner in Brasilien. Er ermutigte die lutherischen, deutschsprachigen Schulen in Brasilien dazu, eine Annäherung an das brasilianische Schulwesen zu suchen und Deutsch als erste Fremdsprache zu unterrichten, anstatt weiterhin ein „Staat im Staate“ zu sein.

Im Jahr 1948 nahm Dohms als Präses des Bundes der Synoden an der Gründungskonferenz des Ökumenischen Rates der Kirchen teil. Die Mitgliedskirchen traten für eine Gesellschaft ein, die von Freiheit, Gerechtigkeit und der Verantwortung vor Gott und den Menschen bestimmt ist. Dohms starb 1956. Das Seminar in Porto Allegre trägt seinen Namen.

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