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Reformation auf dem Weg
Menschen verändern die Eine Welt

Carl Strehlow

· Australien · 1871 - 1922
Foto: John Strehlow privat
Das Leben und die Bibel teilen mit den Aborigines
Weltkarte - Australien

Im Landkreis Angermünde in der Uckermark im Jahr 1871 geboren, sollte Carl Strehlow die meiste Zeit seines Lebens auf dem australischen Kontinent verbringen. In Neuendettelsau wurde er am Seminar für evangelisch-lutherische Mission ausgebildet und ordiniert. Ab 1894 lebte er in der Finke River Mission in Hermansburg, mitten in der Wüste im Northern Territory von Australien.

Auf dem südlichen Kontinent ist er in den letzten Jahren zur Symbolfigur der Aussöhnung zwischen Weißen und Ureinwohnern geworden. Schulbücher berichten von seiner Arbeit, Kunstwerke reflektieren seine Pionierleistung. Als Bibelübersetzer entwickelte er nicht nur eine Schrift für die Aboriginie-Sprache Aranda, er begann auch mit der Sammlung und Bewahrung der Mythen und Legenden der Ureinwohner. In einem mehrbändigen Werk schrieb er nieder, was er in vielen Gesprächen und im gemeinsamen Leben mit den australischen Ureinwohnern erfahren hatte – ihre Vorstellungen, ihre Mythen, ihren Glauben und ihre Träume.

Seine Bücher beeindruckten zu Beginn des 20. Jahrhunderts viele europäische Intellektuelle. In Australien sind sein Leben und Werk bis heute eines der wenigen Beispiele für eine respektvolle Annäherung zweier Kulturen.

Strehlow starb 1922 an seinem Wirkungsort. Das Strehlow Research Centre in Alice Springs bewahrt bis heute sein Andenken.

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